Eine Bio-Gemüsekiste vom Tempelhof

Tipp | Autorin: Michaela Butz

Die Solidarische Landwirtschaft der Kreßberger Gemeinschaft Tempelhof produziert gerade mehr Frischgemüse und Salate als die Gemeinschaft braucht. Daher werden neue Mitglieder gesucht, die Gemüsekisten abnehmen. Es gibt auch Probekisten. Ab Mai werden zudem selbst gezüchtete Jungpflanzen im Hofladen verkauft.

Die Solidarische Landwirtschaft auf dem Tempelhof (SoLaWi) baut über die Saison rund 40 Gemüsearten an. Dazu gehören zum Beispiel Spinat, Tomaten, Salate, Gurken, Brokkoli, Kräuter, Wurzelgemüse, Kürbis, Kohlarten und Kartoffeln. Und das alles in Bio-Qualität. Außerdem gibt es Honig, selbst gebackenes Brot, Eier und Fleisch.

Probekiste bestellen

Produziert wird aber nicht für den Markt, sondern für die Gemeinschaft. „Verkauft“ wird daher nicht nach Kilogramm, sondern die Mitglieder erwerben Anteile (derzeit à 80 Euro/Monat). Die Ernte wird dann gerecht aufgeteilt. Je nach Kochgewohnheiten und Saison soll ein Ernteanteil einen 1 bis 2 Personen Haushalt mit Gemüse versorgen. Abgegeben wird das Gemüse in Kisten, die zur wöchentlichen Abholung im Depot am Tempelhof, in Crailsheim, Dinkelsbühl oder auch Feuchtwangen bereitgestellt werden. Für Einsteiger werden auch Probekisten gepackt. Eine Probekiste kostet aktuell 20 Euro.

Einkaufen im Hofladen

Auf dem Tempelhof findet sich zudem ein Dorfladen. Hier können außer Gemüse auch andere Bioprodukte eingekauft werden. Ab Mai finden Gartenfreundinnen und -freunde zudem eine Auswahl  an selbst gezüchteten Jungpflanzen im Laden.

Aufbauende Landwirtschaft

Aber nicht nur bei der „Vermarktung“ ihrer Produkte geht die SoLaWi eigene Wege, auch das landwirtschaftliche Konzept der Gemeinschaft ist besonders. Auf der Webseite der Gemeinschaft findet sich folgende Beschreibung: Ziel ist eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft, die natürliche Kreisläufe wiederbelebt, eine hohe ökologische Stabilität und Resilienz fördert, sowie einen vielfältigen Lebensraum und gesunde Nahrung für Menschen, Flora, und Fauna zur Verfügung stellt. Faszinierend: Vor allem auf den Aufbau des Bodens wird sehr viel Wert gelegt.

Weitere Infos

Foto und Video: Gemeinschaft Tempelhof

Öffnungszeiten des Dorfladens:
Montag: 12.00 bis 14.00 Uhr und 16.00 bis 18.30 Uhr
Mittwoch: 15.00 bis 18.30 Uhr
Freitag: 12.00 bis 18.30 Uhr
Zu finden ist der Dorfladen bei der Großküche.

Link zur Bestellung einer Probekiste für 20 Euro (Stand 23.04.2020)
Mehr zur Soledarischen Landwirtschaft der Gemeinschaft Tempelhof
Flyer

Kontakt:
landwirtschaft@schloss-tempelhof.de
Sebastian Heilmann, Telefon 0177 5286644

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